Einer Legende nach wurde im 16. Jahrhundert durch einen Geissbub ein holzgeschnitztes Gnadenbild im Wald gefunden. An der Stelle wurde zuerst ein Gebetshaus und 1666 die heutige Wallfahrtskapelle errichtet. Die zahlreichen Votivtafeln, die Wandbilder von Paul Deschwanden und das Chorgitter von 1697 mit den Wappen der Geschlechter von Seelisberg gehören zu den Sehenswürdigkeiten der Kapelle. Die ältere der beiden Kirchturmglocken stammt aus dem Jahre 1384.
Die Kapelle ist eine der 4 Gotthäuser von Seelisberg, in der regelmässig Gottesdienste statt finden. Jeden 3. Mittwoch im Monat ist ab 13.50 Uhr Wallfahrts- und Anbetungsgottesdienst und am 15. August der offizielle Wallfahrtstag mit zahlreichen Besuchern aus der ganzen Region.
Maria Sonnenberg liegt in der Dorfmitte von Seelisberg, direkt über dem Rütli und am „Weg der Schweiz". Das Postauto hält direkt bei der Kapelle, einige Parkplätze stehen zur Verfügung.
Aktualisiert (Montag, den 30. November 2009 um 16:56 Uhr)